Anmeldungsvoraussetzungen

Antragsprinzip

Nach dem Antragsprinzip darf der Grundbuchverwalter Eintragungen (auch Abänderungen und Löschungen) grundsätzlich nur aufgrund einer Anmeldung vornehmen (Art. 46 GBV).

Gemäss Art. 963 Abs. 1 ZGB erfolgen die Eintragungen aufgrund einer schriftlichen Erklärung des Eigentümers des Grundstückes, auf das sich die Verfügung bezieht.

Unterschrift

Die schriftliche Anmeldung des Grundeigentümers muss von diesem unterzeichnet sein. Telefonisch oder elektronisch übermittelte Anmeldungen genügen diesen Anforderungen nicht. Für bestimmte Rechtsgeschäfte (Erbgang / Mietvertrag / Löschung von Eintragungen) stellen die Grundbuchämter eigens dafür bestimmte Formulare zur Verfügung.

Die Anmeldung muss unbedingt und vorbehaltlos sein. Jede vorzunehmende Eintragung und die davon betroffenen Grundstücke sind einzeln zu nennen (Art. 47 GBV).

Vollmachten

Allfällige Vollmachten, Zustimmungserklärungen, Bewilligung, usw. sind dem Grundbuchamt gleichzeitig mit der Anmeldung einzureichen. Auch für diese ergänzenden Unterlagen ist die Schriftlichkeit erforderlich.